Foto: Willkommensklasse in der Kunstsammlung der Akademie, Oktober 2015, © Martina Krafczyk

„Kinder im Exil“
16.6. – 20.7.2016

Ausstellung, Archivbegegnungen, Werkstätten

„Kinder im Exil“ stellt Exilerfahrungen von Kindern in den Mittelpunkt. Das Programm verknüpft Archivbegegnungen und Werkstätten für Kinder und Jugendliche mit einer Ausstellung. Eröffnung der Ausstellung am 16. Juni, 10 Uhr, mit Filmen, Theaterspielen, Kompositionen von Berliner Schülern.

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Privatfilm: Bertolt Brecht, etwa 1928, © Bertolt-Brecht-Erben
Privatfilm: Bertolt Brecht, etwa 1928, © Bertolt-Brecht-Erben

Das Archiv der Akademie der Künste hat in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek mit der Sicherung und Digitalisierung des filmischen Bestands des Bertolt-Brecht-Archivs begonnen. Das Projekt wird aus Mitteln der LOTTO-Stiftung Berlin und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

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Bertolt Brecht in London, 1935, Foto: Ellen Auerbach, © Archiv der AdK

Im Brecht-Haus in der Chausseestraße 125 in Berlin-Mitte befinden sich die letzten Wohnungen von Bertolt Brecht und seiner Frau Helene Weigel. Beide lebten in diesem Mietshaus von Herbst 1953 bis zu ihrem Tode. (English)

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Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht seit kurzem ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Beiträge im Blog

5. Akademie-Gespräch [und …]
Heimat heutemehr

"Place de la République": Vortrag von Cécile Wajsbrot anlässlich der Mitgliederversammlung der Akademie der Künstemehr

Interview mit Akademie-Mitglied Wilfried Wang, Kurator der Ausstellung „DEMO:POLIS – Das Recht auf Öffentlichen Raum“mehr

Courtesy Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst
4.6. — 18.9. Ausstellung

Pariser Platz

9. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst

Die 9. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst will die Paradoxien greifbar machen, die die Welt im Jahr 2016 zunehmend prägen: das Virtuelle als das Wirkliche, Nationen als Marken, Menschen als Daten, Kultur als Kapital, Wellness als Politik, Glück als Bruttoinlandsprodukt und so weiter. Sie wird dafür an verschiedenen Orten, die immer auch einen Hauch von der „Paradessenz“ (Paradox + Essenz) unserer Zeit verströmen, Gestalt annehmen. Die Akademie der Künste am Pariser Platz ist einer der Hauptspielorte.

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Deborah Hay, Foto © Rino Pizzi
Freitag, 1.7. Tanz-Performance

19 Uhr

Hanseatenweg

The Prepared Body Abschlusspräsentation Valeska-Gert-Gastprofessur Deborah Hay

Die beteiligten Studierenden der Tanzwissenschaft der Freien Universität Berlin, die mit Deborah Hays Zugang zu Bewegung und Choreographie experimentierten, sind Vasiliki Bara, Henriette Büchsenschütz, Jeanne Chapy, Nicole Fiedler, Friederike Geisler, Sarah Gressmann, Nina Patricia Hänel, Stephan Hellweg, Nicole Kohlmann, Susanne Mayer, Malte Pieper, Luisa Scholz und Katja F. M. Wolf. Begrüßung: Nele Hertling. Abschließendes Gespräch: Gabriele Brandstetter.

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Bertolt Brecht, 1927, Foto © Zander & Labisch / Bertolt-Brecht-Archiv
Samstag, 2.7. Sommerfest

15 Uhr

Brecht-Haus
Chausseestraße 125
10115 Berlin
Tel. 030 200 57-1844

Sommerfest im Brecht-Haus

Beim diesjährigen Sommerfest im Brecht-Haus werden u. a. Führungen durch die Gedenkstätte und über den Dorotheenstädtischen Friedhof angeboten. Unter dem Motto „Offenes Archiv“ präsentiert das Brecht-Archiv Dokumente aus seinem Bestand. Thomas Heise zeigt seinen Dokumentarfilm Städtebewohner (2014), der unter der Verwendung von Brecht-Gedichten vom Alltag junger Männer in einem Gefängnis in Mexiko-Stadt erzählt. Studierende der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ singen und sprechen Texte und Lieder von Brecht.

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Foto: Georg Stefan Troller, © Norbert Schmidt
Dienstag, 5.7. Lesung und Gespräch

11 Uhr

Hanseatenweg

Studiofoyer

Kinder im Exil Georg Stefan Troller „Selbstbeschreibung“

1938 floh Georg Stefan Troller als 17-jähriger jüdischer Junge aus Wien nach Frankreich. Wenige Jahre später gelang ihm die Ausreise in die USA. Im Krieg kehrte er als Soldat der US-Armee nach Europa zurück und musste feststellen, dass Österreich ihm keine Heimat mehr war. Er zog als Tramp durch die USA und studierte dort. Schließlich ging er nach Paris, wo er seitdem lebt. In Deutschland wurde er als Filmemacher und Autor berühmt. Im Rahmen des Programms „Kinder im Exil“ liest Troller in einer Matineeveranstaltung aus seiner 2009 erschienenen Autobiografie.

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Vorschau

Käthe-Kollwitz-Preis 2016 – Edmund Kuppel 3.9. bis 3.10.2016; Preisverleihung und Eröffnung: 2.9., 19 Uhr mehr

Uncertain States – Künstlerisches Handeln in Ausnahmezuständen 15.10.2016 bis 15.1.2017; Eröffnung: 14.10.2016 mehr