Courtesy Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst
Courtesy Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst

9. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst
4.6. – 18.9.2016

Aussstellung

Die 9. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst will die Paradoxien greifbar machen, die die Welt im Jahr 2016 zunehmend prägen: das Virtuelle als das Wirkliche, Nationen als Marken, Menschen als Daten, Kultur als Kapital, Wellness als Politik, Glück als Bruttoinlandsprodukt und so weiter. Die Akademie der Künste am Pariser Platz ist einer der Hauptspielorte.

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Edmund Kuppel: „Le Pont Saint-Louis“, 1976/77; Foto-Video-Installation; © VG Bild-Kunst, Bonn 2016
Edmund Kuppel: „Le Pont Saint-Louis“, 1976/77; Foto-Video-Installation; © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Vorschau:
Käthe-Kollwitz-Preis 2016 – Edmund Kuppel

2.9.2016

Preisverleihung und Ausstellungseröffnung

Edmund Kuppel erhält den diesjährigen Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste. Mit der Auszeichnung ehrt die Akademie einen Künstler, der mit seinem Werk Pionierarbeit zum Verhältnis von Fotografie und Skulptur geleistet hat. Anlässlich der Preisverleihung zeigt die Akademie ausgewählte Arbeiten Kuppels, die seit Ende der 1960er Jahre entstanden sind. Die Ausstellung läuft bis zum 3.10.2016.

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Mona Hatoum: „Kapan iki“, 2012 (Detail); Foto: def image; Courtesy Galerie Max Hetzler, Berlin | Paris; © Mona Hatoum
Mona Hatoum: „Kapan iki“, 2012 (Detail); Foto: def image; Courtesy Galerie Max Hetzler, Berlin | Paris; © Mona Hatoum

Ein Erfahrungsraum der Dinge aus den Archiven der Akademie, eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst sowie ein Denkraum für Wissenschaftler, Aktivisten und Künstler bilden die Grundstruktur dieses Schwerpunktprogramms. In Vortrags- und Veranstaltungsreihen werden aktuelle politische Fragestellungen zu Themen wie Neokolonialismus, Fluchtursachen und Migration in den Kontext von kulturellen und künstlerischen Positionen gestellt.

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Privatfilm: Bertolt Brecht, etwa 1928, © Bertolt-Brecht-Erben
Privatfilm: Bertolt Brecht, etwa 1928, © Bertolt-Brecht-Erben

Das Archiv der Akademie der Künste hat in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek mit der Sicherung und Digitalisierung des filmischen Bestands des Bertolt-Brecht-Archivs begonnen. Das Projekt wird aus Mitteln der LOTTO-Stiftung Berlin und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

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Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht seit kurzem ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Beiträge im Blog

5. Akademie-Gespräch [und …]
Heimat heutemehr

"Place de la République": Vortrag von Cécile Wajsbrot anlässlich der Mitgliederversammlung der Akademie der Künstemehr

Interview mit Akademie-Mitglied Wilfried Wang, Kurator der Ausstellung „DEMO:POLIS – Das Recht auf Öffentlichen Raum“mehr

Fotos © Brigitte Lacombe, Giancolombo, Valda Setterfield, Jordan Matter, Joel Gordon, Gus Solomons
19. — 21.8. Tanz-Performance

Hanseatenweg

Studio

TANZ IM AUGUST
Eszter Salamon mit Christophe Wavelet „MONUMENT 0.2: Valda & Gus“

In „MONUMENT 0.2: Valda & Gus“ kommen die beiden Tanzlegenden Valda Setterfield und Gus Solomons Jr. wieder zusammen, um auf die Tanzgeschichte zurückzublicken. Der dritte Teil von Eszter Salamons Serie zur Beziehung zwischen Choreografie und Geschichte befasst sich mit dem Verhältnis von Körper, Gestus, Geschichte und Erinnerung.

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Katja Lange-Müller, Foto © Heike Steinweg
Dienstag, 30.8. Buchpremiere

20 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Katja Lange-Müller „Drehtür“

Katja Lange-Müller liest aus ihrem mit Spannung erwarteten neuen Roman, der sich einem aktuellen, existenziellen Thema widmet: dem Helfen und seinen Risiken. Im Mittelpunkt steht Asta, die nach 22 Jahren im Dienst internationaler Hilfsorganisationen am Münchner Flughafen gestrandet ist. Aus ihrer letzten Tätigkeit in einer Krankenstation in Nicaragua von den Kollegen weggemobbt, weiß sie nicht, wie es weitergehen soll. Während Asta rauchend an einer Drehtür über ihre Zukunft nachdenkt, begegnen ihr Menschen, die sie meint aus ihrer Vergangenheit zu kennen... Begrüßung: Friedrich Christian Delius. Einführung und Gespräch: Denis Scheck.

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Vorschau

Gedächtnis und Gerechtigkeit. Ein Gespräch zwischen Kunst, Recht und Zivilgesellschaft zu Menschheitsverbrechen, Folter und Techniken der Aufarbeitung 29.9. bis 1.10.2016 mehr

Käthe-Kollwitz-Preis 2016 – Edmund Kuppel 3.9. bis 3.10.2016; Preisverleihung und Eröffnung: 2.9., 19 Uhr mehr

Uncertain States – Künstlerisches Handeln in Ausnahmezuständen 15.10.2016 bis 15.1.2017; Eröffnung: 14.10.2016 mehr